Huster Medaillen

Huster Medaillen

Victor Huster Medaillen, ein Online-Katalog


Medaillensammlern und spezielle Motive Suchenden bietet diese Auswahl von Kunstmedaillen und Münzmotivproben die Möglichkeit, in der obenstehenden Leiste >suchen< und dort per Eingabe von Suchbegriffen Objekte zu finden und zu erwerben. Klicken auf die Themenauswahlen links eröffnet passend sortierte Gruppen.

Auf einer Medaille können sich mehrere Themeninhalte überschneiden, so dass das Durchsehen der diversen Rubriken lohnenswert ist. Eine Kurzbeschreibung erläutert jedes Stück, seine Erhaltung und Seltenheit.

Gerne können Sie die ausführliche Motivbeschreibung und weitere Photos per Email anfordern oder direkt für ein beratendes Gespräch anrufen. Der persönliche Kontakt zum Interessenten ist gewünscht; Bestellungen können nur telephonisch, per Email oder Posteingang registriert werden.


Hinweise auf das Vorkommen: >R< für selten, >H< für häufiger. 


  • R3=bis 10 Exemplare geprägt,
  • R2=bis 50 Ex,
  • R1=bis 100 Ex,
  • H1=bis 300 Ex,
  • H2=bis 500 Ex, 
  • H3=bis 2.000 Ex,
  • H4= 10.000 Ex,
  • H5=bis 100.000 Ex,
  • H6= bis 2.500.000 Ex.


Abkürzungen für Metalle:


  • AU 999=Feingold,
  • AU 986=Dukatengold,
  • AU 900 etc.,
  • AG 999=Feinsilber,
  • AG 925=Sterlingsilber,
  • AE=Bronze,
  • CU=Kupfer,
  • TO=Tombak,
  • MS=Messing.


Die technischen Beschreibungen zu Gewicht, Durchmesser, Erhaltung und Patinen erfolgen anhand der verfügbaren Stücke. Diese Angaben erfolgen jeweils nach vorliegenden Exemplaren, wobei bei grossformatigen Kunst-Prägemedaillen produktionsbedingt Gewichts -wie Durchmesserangaben varieren können. Dezentrische Objekte: eine Quermessung der breitesten Stelle.


Die angegebenen Erhaltungsgrade entsprechen den üblichen numismatischen Einstufungen:


  • PP = Prägung von polierten Stempeln,
  • STGL-1 = Stempelglanz,
  • STGL-2 = Stempelglanz mit leichten altersbedingten Farbnuancen,
  • VZ+ = vorzüglich+ (kaum Abriebe, keine Verletzungen,
  • VZ- = vorzüglich- ( minimale Abriebe und Verletzungen),
  • SS = sehr schön.


Ein weites Feld nehmen unterschiedliche Patina-Farbtöne ein. Niemals sollten Münzen oder Medaillen scharf gereinigt werden. Patinen sind ein wertsteigerndes Qualitätsmerkmal, lassen Reliefs besonders markant hervortreten.


Naturpatina: entstanden durch jahrelange freie, jedoch nicht mechanisch manipulierte Einwirkung direkter Umwelteinflüsse auf Metall und Relief.

Unverletzte braune bis recht dunkle Oberfläche, teils mit feiner Grünspanbildung und leichter Staubeinlagerung in den tiefsten Reliefstellen.

Ein äusserst ästhetischer optischer Genuss bei Betrachtung des so gereiften Kunstobjektes.


Archivpatina: entstanden durch lange Lagerung in Münzschränken. Die unverletzten Oberflächen nehmen besonders bei Silber, Kupfer und Tombak faszinierende und kostbare Farbnuancen an.


Patiniert: künstlich erzeugte Färbungen auf Guss-oder Prägemedaillen mittels Tauchens in spezielle Chemikalien.

Der hell-dunkle Effekt entstand durch anschliessendes Abpolieren der höchsten Reliefstellen, wobei feinste Gravurteile abgetragen wurden.

Oft praktiziert bei historisierenden Themen oder Münzrepliken, norwendig zur Tönung von Gussmedaillen gröberer Oberflächentextur.


Bronziert: In chemischen Tauchbädern erhielten prägefrische Medaillen eine uniforme, leberbraune Färbung. Zaponierte Münzen und Medaillen weisen manchmal fleckige Stellen unter teils nicht homogener Lackschicht auf. Kein Qualitätsverlust.